Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP)

Was ist der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP)?

Seit April 2011 haben sich der Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister e.V. (AMP) und der Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. (BZA) zum Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) zusammen geschlossen. Er hat somit die Möglichkeit, seine Mitgliedsfirmen nicht nur national, sondern auch europaweit zu vertreten. Als Mitglied im CEITT, im EUROCIETT und in der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände vertritt er die Interessen seiner Mitglieder erfolgreich gegenüber der Wirtschaft.

Aufgaben des Bundesarbeitgeberverbands der Personaldienstleister (BAP)

Waren in den vergangenen Jahrzehnten die Zeitarbeitsunternehmen überwiegend für die Bereitstellung von Arbeitskräften für Auftragsspitzen zuständig, rücken diese, insbesondere durch die Banken- und Wirtschaftskrise, heute mehr und mehr als Arbeitgeber auch für längerfristige Beschäftigungen in den Vordergrund. Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) setzt sich für die Interessen der zahlreichen Zeitarbeitsfirmen deutschlandweit ein. Insbesondere bei den jeweils anstehenden Tarifverhandlungen sorgt er als Partner der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit, auch für die kleinen und mittelständischen Personaldienstleistern für eine ausgeglichene Tarifpolitik. Aufgaben des BAP sind zudem der Austausch von Informationen mit den Gewerkschaften, den Parteien sowie mit dem Gesetzgeber. Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister bietet seinen Mitgliedern des Weiteren umfassende Beratung und sorgt dadurch für die Stärkung der Qualität von Personaldienstleistungen.

Der AMP verhilft den KMPs zu einer starken Stimme

Der „AMP Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister e.V.“ verschafft den kleinen und mittelständischen Personaldienstleistern (KMP) eine starke Stimme. „Die Buchstaben machen stark“ ist das prägende Motto des AMP. Und das ist nicht bloß nette Rhetorik: Der Verband zählt über 1.100 Mitglieder und kann zudem durch seine Mitgliedschaft im „Bund Deutscher Arbeitgeberverbände“ (BDA) mit einer deutlichen Stimme für seine Mitglieder sprechen. Diese Position wird dem APM auch vom Fachverlag „Politik und Kommunikation“ bescheinigt, die den AMP 2009 zu den 215 wichtigsten Verbänden Deutschlands zählte. Bei über 15.000 Verbänden deutschlandweit, ist dies schon eine Referenz, die für sich selber spricht.

Die Leistungen des Arbeitgeberverbands Mittelständischer Personaldienstleister e.V.

Seit der Einführung der Personaldienstleistung als eines arbeitsmarktpolitischen Instrumentes, konnte die Branche beträchtliches Wachstum verzeichnen. Dennoch bewegen sich die Mitgliedsunternehmen des AMP auf einem rechtlich wie sozial schweren Feld. Hier ist die Rückendeckung eines starken Verbandes eine wichtige Hilfe. Der „Arbeitgeberverband Mittelständischer Personaldienstleister e.V.“ bietet eine kostenfreie Rechtsberatung und greift mit starkem Arm in die Tarifverhandlungen mit den Gewerkschaften ein. Durch seine Präsenz in den Medien, kann der AMP auch landläufige Vorurteile zum Thema Personaldienstleistung abbauen und dadurch der Branche das Ansehen verschaffen, das seiner zukünftigen gesellschaftlichen Wertschöpfung gerecht wird.

Der BZA - Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V.

Der BZA existiert bereits seit vierzig Jahren als ein Unternehmerverband von Zeitarbeitsfirmen. In ihm haben sich Unternehmen zusammengeschlossen, die die Zukunft der Zeitarbeitsbranche positiv beeinflussen wollen. Da der BZA unmittelbar im Zuge der Aufhebung des Leiharbeitverbotes gegründet wurde, war er von Anfang an der Ausgestaltung der Zeitarbeit maßgeblich mitbeteiligt und verfügt über dementsprechend viel Erfahrung.

Der Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. (BZA) bietet neben klassischer Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Mitgliederbetreuung auch wissenschaftliche Forschung in diesem Bereich und Weiterbildung im Institut des BZA, dem Deutschen Institut Zeitarbeit, an.

Die Notwenigkeit des Zusammenschlusses von Zeitarbeitsfirmen im BZA

Der Markt für Zeitarbeit wird immer größer und damit entstehen immer mehr Problemstellungen, die alle Zeitarbeitsfirmen tangieren. Solche Probleme betreffen rechtliche Fragen wie die Gestaltung von Zeitarbeitsverträgen oder politische Sachverhalte wie etwa die Einführung von Mindestlöhnen. Da eine einzige Zeitarbeitsfirma mit der Behandlung derartiger Fragen überfordert wäre, war die einzig mögliche Konsequenz die Gründung des Bundesverband Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e.V. (BZA).