Angst vor Kritik: Zeitarbeitsbranche lässt soziale Netzwerke noch links liegen

Zeitarbeitsbranche lässt soziale Netzwerke wie Facebook und Co. noch links liegen

Berlin – Während soziale Netzwerke wie Facebook & Co. von immer mehr Unternehmen zur Selbstdarstellung, für das Marketing oder die Mitarbeiterrekrutierung genutzt werden, bleibt eine Branche komplett außen vor. "Die Zeitarbeitsbranche hat in diesem Bereich tatsächlich noch nicht einmal den Fuß in der Tür", berichtet Zeitarbeitsexperte Sven Konzack. Als wesentlichen Grund nennt er die Angst der Zeitarbeitsfirmen vor den kritischen Stimmen der Nutzer, denen sie sich dann stellen müssten.

Doch auch praktische Erwägungen verleiten die Unternehmen nach Angaben des Geschäftsführers der auf die Zeitarbeitsbranche spezialisierten Online-Jobbörse Timeworkers.de (www.timeworkers.de) zur Abstinenz. "Eine erfolgreiche Präsenz in den sozialen Netzwerken lebt von dem Mehrwert, den die Unternehmen in diesen präsentieren. Mit dem Import von Stellenanzeigen ist es dabei bei weitem nicht getan. Und genau da liegt die Schwierigkeit", skizziert Konzack die Ratlosigkeit der Branche im Umgang mit sozialen Netzwerken.

Der Experte rät Zeitarbeitsunternehmen dennoch zur Nutzung von sozialen Netzwerken. Angesichts des sich abzeichnenden Arbeitskräftemangels infolge der guten Konjunktur und des demografischen Wandels gelte es alle Kommunikationskanäle intelligent in die eigene Rekrutierungsstrategie zu integrieren, so Konzack.

Weitere Informationen unter www.timeworkers.de