Employer-Branding

Employer Branding in der digitalen Arbeitswelt

In der heutigen Arbeitswelt ist die digitale Transparenz ebenso selbstverständlich wie informativ. Immer mehr Unternehmen wissen um die Macht ihrer Arbeitgebermarke im Personalmarketing, dem sogenannten Employer Brand, mit welchem sie ihre Attraktivität für potentielle Bewerber im Recruiting steigern können. Die Strategie dahinter ist einfach und simpel, denn sie nutzt die bereits bestehende Identität eines Unternehmens mit seinen Eigenschaften als Arbeitgeber und den Unternehmenszielen für ein positives Gesamtbild. In Online-Jobbörsen zeigen sich nicht nur große Konzerne mittlerweile gern von ihrer besten Seite und bedienen sich dabei einer unternehmensspezifischen Verkaufsbeschreibung wie dem Employer Branding.

Employer Branding -übersetzt Arbeitgebermarkenbildung- ist eine Maßnahme aus der Unternehmensstrategie. Aus dem Marketing, besonders aus der Markenbildung, werden Konzepte übernommen, um einen Unternehmen besonders attraktiv darzustellen und sich so von anderen Wettbewerbern auf dem Arbeitsmarkt positiv zu unterscheiden. Als Ergebnis des Employer Branding entsteht die Arbeitgebermarke (Employer Brand) als das vom Arbeitgeber willentlich gestaltete Bild, wie er am Arbeitsmarkt beim Recuiting wahrgenommen wird.

Das vorrangige Ziel des Employer Branding im Personalmarketing besteht darin, sowohl die Qualität der Bewerber, die Effizienz der Personalbeschaffung, als auch die Bekanntheit der Arbeitgebermarke langfristig zu steigern. Qualifizierte und engagierte Talente, Facharbeiter und Führungskräfte sollen an den Arbeitgeber gebunden werden, indem sie eine emotionale Bindung aufbauen und sich mit "ihrer" Firma identifizieren.

Methoden und Wirkungsbereiche des Employer Branding

Maßgeblich bestimmt ist das Employer Branding durch zwei Strategien: in der horizontalen Mitarbeiterbindung werden den Talenten innerhalb seiner hierarchischen Einstufung interessante Möglichkeiten angeboten. In der vertikalen Mitarbeiterbindung wird es dem Mitarbeiter ermöglicht, ein Mehr an Verantwortung oder eine Beförderung auf eine höhere Hierarchiestufe zu erreichen.

Employer Branding hat Auswirkungen auf die Personalbeschaffung und die Mitarbeiterbindung. Es beeinflusst die Unternehmenskultur und das Unternehmensimage und hat Auswirkungen auf das Talent Management.

Ist Employer Branding mehr als nur werbewirksame Phrasen?

Die Online-Jobsuche führt die Bewerber meist zu den Stellenanzeigen in Jobbörsen, direkt auf die Website eines Unternehmens und in kürzester Zeit wohl auch auf eines der unzähligen Portale für Arbeitgeberbewertungen.

Werte und Kompetenzen wie Kundenorientierung, Mobilität oder eigenständiges Handeln sprechen die zukünftigen Mitarbeiter gezielt an und vermitteln einen ersten Eindruck, ob das Unternehmen das Richtige ist. Kann ich mich mit den darin beschriebenen Zielen identifizieren? Fühle ich mich beim einwirkenden Employer Branding wohl und ist es glaubwürdig? Die individuelle Story eines Unternehmens braucht mehr als ein paar Zeilen, aber in den Kurzbeschreibungen sind auch die Personalverantwortlichen angehalten, möglichst zielsicher zu formulieren und Interesse zu wecken.

Es empfiehlt sich auch beim überzeugendsten Employer Brand, in einem persönlichen Gespräch seinen eigenen ersten Eindruck zu verschaffen und bei Unklarheiten nachzufragen. Hält das Brand, was dieser darstellt und spricht mich die ausgeschriebene Stellenanzeige an? Man liest von regelmäßigen Weiterbildungsangeboten, Freiraum für die eigenen Ideen, motivierendem Arbeitsklima, kreativen Kollegen, nachhaltigen Zielen und dem obligatorischem Kicker. Verlockende Angebote, die engagierte Bewerber nur zu gern hören möchten. Fraglich ist, ob diese Angebote halten, was sie versprechen.

Corporate Identity (CI) und Employer Branding im Echtzeitbetrieb prüfen

Papier ist bekanntlich geduldig. Vorsicht ist geboten, wenn sich ein Arbeitgeber ausschließlich als einzigartig beschreibt. Wie sieht diese Einzigartigkeit konkret aus? Im Kampf um neue Talente und junge Führungskräfte ist die Konkurrenz sehr aktiv. Corporate Identity (CI), eine strategisch geplante Unternehmensdarstellung, ist die Basis um sich von der Konkurrenz abzuheben. Mit der Umsetzung eines durchdachten Employer Brandings profitieren die Firmen von steigender Qualität der Bewerber, aber auch von einer höheren Motivation und Bindung ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen.

Unser Tipp für branchenspezifisches Employer Branding

Noch einen Schritt erfolgreicher aber ist zielgerichtetes Employer Branding in spezialisierten Stellenmärkten wie Timeworkers.de, welcher auf Jobs von Zeitarbeitsfirmen spezialisiert ist.