Elektroniker / Elektriker (m/w/d) Jobs

Elektroniker / Elektriker (m/w/d) Jobs - Ein Beruf mit Zukunft

Elektroniker / Elektriker können sowohl im Handwerk als auch in der Industrie beschäftigt sein.

Der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist hauptsächlich in Betrieben tätig, die dem Elektrotechnikerhandwerk oder der Immobilienwirtschaft zugerechnet werden.

Elektroniker mit der Fachrichtung Automatisierungstechnik finden in Handwerk und Industrie ihre Beschäftigung. Sie arbeiten in Betrieben der Elektroinstallation, bei Herstellern von Prozesssteuerungseinrichtungen und da, wo Automatisierungslösungen eingesetzt werden.

Wer sich für Informations- und Telekommunikationstechnik entschieden hat, findet sein Tätigkeitsfeld im Elektrotechnikerhandwerk, bei Netzbetreibern und in Betrieben zur Herstellung von EDV-Anlagen und Büromaschinen mit dem Zusatzservice von Installationsarbeiten.

Andere Spezialisierungen im Bereich Elektroniker / Elektriker werden in Hoch- und Tiefbauunternehmen, in Betrieben der Energieversorgung, in der Automobilindustrie, im Anlagenbau und anderen Industrie- und Handwerksbetrieben benötigt.

 

Gehalt und Entwicklung in der Elektrobranche

Bereits in der Ausbildung ist die Vergütung für Elektroniker im Vergleich zu anderen Handwerksberufen leicht erhöht.

Das Anfangsgehalt richtet sich wie bei anderen Berufen nach Betrieb, Region und Art der Spezialisierung und kann zwischen 1600 und 2000 Euro betragen. Der Mittelwert liegt später bei etwa 2700 Euro.

Weiterbildungen wirken sich natürlich positiv auf das Gehalt aus.

Der Zentralverband der Elektrotechnik bietet verschiedene Möglichkeiten der Weiterbildung im Qualitätsmanagement, in der Montage oder der Computertechnik an.

Auch Weiterbildungen zum Ausbilder oder Prozessmanager, zum Techniker oder Meister -nach einer sechs- bis achtmonatigen Fortbildung in Vollzeit- gelten in dieser Branche als gute Aufstiegschance.

 

Elektroniker / Elektriker, ein vielfältiges Berufsbild

Das Berufsfeld des Elektronikers / Elektrikers ist geprägt durch eine große Anzahl an fachlichen Ausrichtungen. Durch die zunehmenden neuen Errungenschaften des technischen Zeitalters ergeben sich auch immer wieder neue Berufs- und Tätigkeitsfelder im Bereich der Elektrotechnik.

Dabei reichen die beruflichen Möglichkeiten der elektronischen Branche vom Elektroanlagenmonteur über den Elektroniker in Energie- und Gebäudetechnik bis zum Informationselektroniker.

Grob lässt sich die Vielfalt an Berufen dieser Branche in drei Bereiche einteilen. Da ist zum einen der Bereich der Automatisierungstechnik, der sich hauptsächlich mit elektronischen Industrieanlagen beschäftigt. Zum anderen gibt es den Bereich der Energie- und Gebäudetechnik, der sich um alle elektronischen Anlagen und Systeme in Gebäuden kümmert. Drittens ist das Gebiet der Informations- und Telekommunikationstechnik zu nennen, das sich mit der Installation, Wartung und Reparatur von Kommunikations- und Sicherheitssystemen befasst.

 

Die Ausbildung zum Elektroniker / Elektriker

Ausbildungen sind sowohl im Bereich des Handwerks als auch in der Industrie möglich.

Rein rechtlich reicht ein Hauptschulabschluss, um die Ausbildung zu beginnen; Betriebe entscheiden sich jedoch häufig für Ausbildungsanfänger mit mittlerem Bildungsabschluss.

Eine gute Voraussetzung für den Erfolg der Ausbildung sind gute Physik- und Mathematikkenntnisse und Interesse für das Fach Werken/Technik. Wer bereits Grundkenntnisse in Informatik besitzt, kann später besser mit Programmierung und rechnergestützten Arbeitsprozessen umgehen.

Die Ausbildung ist auf dreieinhalb Jahre angelegt und findet im dualen System statt. Auch wenn sich Ausbildungsinhalte je nach eingeschlagener Fachrichtung unterscheiden, gehören bestimmte Grundkenntnisse und Fähigkeiten in jede elektrotechnische Ausbildung. Diese werden im ersten Jahr vermittelt. Hier lernen die Auszubildenden unter anderem, wie die elektronischen Größen gemessen und berechnet werden und welche Bestimmungen und Sicherheitsregeln eingehalten werden müssen.

Im zweiten Ausbildungsjahr beginnen die Spezialisierungen. Im Moment wird in acht Schwerpunkten ausgebildet. Nicht wenige Auszubildende entscheiden sich für den Bereich Energie- und Gebäudetechnik.